Heute ging es zeitig raus. Schnell anziehen, frühstücken und los geht's. Das Okavango-Delta wartet auf uns. Wir wurden mit einem Kleinbus abgeholt und zu einer Anlegestelle am Fluss gebracht. Von dort wurde wir mit einem Steedboot den Flußlauf hochgebracht. Die Fahrt ging etwa 1 Stunde. Der Wind sauste uns um die Ohren und wir fröstelten leicht. Die Morgende sind immer noch sehr kühl und der Fahrtwind tat sein übriges. Zum Glück hatten wir feste Schuhe, lange Hosen, eine Fliesjacke und eine Weste an. So war die Fahrt temeperaturtechnich zu ertragen. Wir kamen in einem kleinen Dorf mitten im Delta an. Dort warteten schon eine Vielzahl an kleinen Booten auf ihre Passagiere. Die Boote bestehen aus Grasfieber und verfügen über 2 Sitze. Diese sind die Sitzflächen von Plastikstühlen, die einfach in das Boot gelegt werden. Also ging es bei uns mit 2 Booten los. Unser Guide hieß Dreamer und war ein super netten Typ mit einer ordentlichen Portion Humor. Max und ich saßen in einem und Frank alleine in einem anderen Boot. Wie im Spreewald oder auf einer Gondel in Venedig stand der Bootsmann auf dem kleinen Boot und stieß mit einer langen Holzstange sich vom Boden ab. Doch dann plötzlich nahm er Kurs auf das sehr dich bewachsene Schilf. Und nun waren wir mitten drin. Um uns herum Schilf soweit das Auge blicken konnte. Das kleine Boot pflügte sich durch dieses Dickicht. Wir sahen eine Menge Libellen, kleine Frösche, Vögel und natürlich eine Fülle von Moskitos. So bewegten wir uns im Schneckentempo eine Stunde lang bis zu einer Insel im Delta. Dort angekommen machten wir eine kleine Pause im Schatten eines vertrockneten Baumes. Die Sonne hatte in der Zeit gewaltig an Kraft zugenommen und brannte mit aller Kraft auf die Erde. Schon lange hatten wir unsere Jacken ausgezogen. So und nun machten wir eine Wanderung auf der Insel. Nach etwa 10 Minuten dachten wir schon wir müssten wieder umkehren, weil es für Max doch sehr heiß war. Die Luft war genauso trocken wie die Erde. Überall nur verdorrtes Gras und Bäume. Dreamer erklärte uns alles ganz genau, z,B. was man alles mit Elefantendung anfangen kann. Die Wasserflasche war uns ein sehr treuer Begleiter an dem Tag. Doch dann kamen wir zu einer Zebraherde, die sich an einem Wasserloch aufhielt. Und plötzlich waren da noch Antilopen und zu guter Letzt stürmte noch ein Warzenschwein in die Kulisse. Und wir waren etwa nur 15 m entfernt. Das Warzenschwein war verwirrt und kam immer näher an uns heran, stoppte, starrte uns an und flüchtete dann mit einem Affenzahn durch die Herde. Auf dem Weg zurück fanden wir noch die Stacheln von Stachelschweine. Wir waren vielleicht nur 1 1/2 Stunde unterwegs gewesen, aber bei dieser Hitze war das mehr als genug. Max hatte sich tapfer geschlagen. Die Rücktour dauerte dann auch wieder fast eine Stunde. Das Speedboot wartete schon und es ging zurück. Diesmal wurden wir gleich am Camp abgeladen. Unterm Strich kann ich sagen, war es jetzt nicht der aufregendste Tag, anstrengend war er auch, aber ich fand es schön ein Teil dieser großartigen Natur zu sein. Heute waren wir nur ein winziges Pünktchen und verschmolzen ganz mit der Natur.
Dieses Blog durchsuchen
Donnerstag, 24. August 2017
Mittwoch, 23. August 2017
Botswana 2. Tag-Eine Versöhnung
Die Nacht war für mich der Horror. Meine Körper signalisierte mir, dass der vorige Tag einfach zuviel war. Ich bekam in der Nacht so eine heftige Migräneattacke, ich dachte mich gleich im Zelt zu übergeben. Die Schmerzmittel waren im Auto, der Schlüssel bei Frank und ich im anderen Zelt. Ich quälte mich die Treppe herunter, zu Frank ins Zelt hoch, dann wieder runter die Leiter mit dem Autoschlüssel und nun kam ich an meine Medikamente heran. Erst in den Morgenstunden fand ich endlich Schlaf, aber da mussten wir ja schon wieder aufstehen.
Bis Mittag ordneten wir noch einmal unsere Gepäck und buchten eine Tour für den kommenden Tag.
Dann ging es aber endlich los. wir fuhren zum Moremi Game Reservat, welches etwa 2 Stunden entfernt war. Erst ging es über eine asphaltieret Straße, dann wurde daraus ein sehr breiter Sandweg und zum Schluss ging es dann nur noch mit Allrad weiter. Nicht nur das wir mit einem einmalige Offroad Erlebnis belohnt worden sind, bei dem wir drohten einige Male im Sand stecken zu bleiben, nein wir sahen auch sehr viele Tiere. Elefanten, Zebras, Giraffen, Antilopen, Paviane und noch viele mehr. Das irre war, dass wir oft bis auf wenige Meter an ihnen vorbeifuhren. Die Qualen hatten sich definitiv gelohnt. Tief beeindruckt machten wir uns wieder auf den Heimweg. Ich verlangte dem Wagen alles an Hilfsmitteln ab um nicht stecken zu bleiben und ich bin jetzt für Paris-Dakar gerüstet.
Bis Mittag ordneten wir noch einmal unsere Gepäck und buchten eine Tour für den kommenden Tag.
Dann ging es aber endlich los. wir fuhren zum Moremi Game Reservat, welches etwa 2 Stunden entfernt war. Erst ging es über eine asphaltieret Straße, dann wurde daraus ein sehr breiter Sandweg und zum Schluss ging es dann nur noch mit Allrad weiter. Nicht nur das wir mit einem einmalige Offroad Erlebnis belohnt worden sind, bei dem wir drohten einige Male im Sand stecken zu bleiben, nein wir sahen auch sehr viele Tiere. Elefanten, Zebras, Giraffen, Antilopen, Paviane und noch viele mehr. Das irre war, dass wir oft bis auf wenige Meter an ihnen vorbeifuhren. Die Qualen hatten sich definitiv gelohnt. Tief beeindruckt machten wir uns wieder auf den Heimweg. Ich verlangte dem Wagen alles an Hilfsmitteln ab um nicht stecken zu bleiben und ich bin jetzt für Paris-Dakar gerüstet.
Dienstag, 22. August 2017
Botswana 1. Tag- Unendliche Weiten
Hallo liebe Fangemeinde. Eigentlich ist es heute schon der 25.08.17, aber ich möchte euch doch noch erzählen, was die Tage zuvor alles geschehen ist.
Der Tag begann eigentlich wie jeder andere Tag auch. Aufstehen und frühstücken und dann ging es los Richtung Maun zum Okavango-Delta. Die erste Nacht in unserem Dachzelt war ganz okay. Nur am Morgen war es empfindlich kalt.
Vor der Fahrt gaben wir noch das Ziel ein und zu unserer "Freude" gab das Navi etwa 8 Stunden Fahrzeit an und 745km. Ja, dann mal los. Unterwegs kauften wir noch ein paar Lebensmittel ein, was wichtig war, aber uns nochmal 1 Stunde kostete. Uns erwartete eine ziemlich ordentlich asphaltierte Straße, die so ewig geradeaus ging, dass man die nächste Kurve in der Ferne nicht einmal Ansatzweise erahnen konnte. Links und rechts gab es nur vertrocknetes Buschland, viele Ziegen, Esel und Rinder. Diese machten das Fahren nun auch nicht einfacher. Die Rinder waren ja noch okay, die achteten auf den Verkehr. Sahen sie ein Auto, warteten sie am Straßenrand und nachdem man sie passiert hatte konnte ich im Rückspiegel erkennen, wie sie weiter über die Straße liefen. Die Ziegen waren da schon etwas unüberlegter, die rannten auch einfach mal über die Straße ohne zu gucken. Das Highlight waren die Esel, die blieben einfach stehen und man durfte drum herum fahren. Eigentlich wäre das ja gar nicht so schlimm, aber dieses Spiel habe ich auf der fast 800 km langen Strecke gefühlt wohl hundert mal vollführen können. Zum Anfang machte mir das nicht viel aus, aber nach 6 Stunden fluchte ich dann wie ein Rohrspatz und drohte das nächste Tier zu überfahren, welche mir den Weg stellt. Natürlich machte ich das nicht, aber meine Verzweiflung war groß.
Max war clever, der verschlief einfach die Fahrt.
Kurz vor Sonnenuntergang kamen wir im Camp an. Unsere Laune war mittelmäßig und wären wir alle nicht so fertig gewesen hätten wir uns bestimmt angebleckt, aber so machten wir schnell unsere Arbeiten und fielen total erschöpft ins Bett.
Der Tag begann eigentlich wie jeder andere Tag auch. Aufstehen und frühstücken und dann ging es los Richtung Maun zum Okavango-Delta. Die erste Nacht in unserem Dachzelt war ganz okay. Nur am Morgen war es empfindlich kalt.
Vor der Fahrt gaben wir noch das Ziel ein und zu unserer "Freude" gab das Navi etwa 8 Stunden Fahrzeit an und 745km. Ja, dann mal los. Unterwegs kauften wir noch ein paar Lebensmittel ein, was wichtig war, aber uns nochmal 1 Stunde kostete. Uns erwartete eine ziemlich ordentlich asphaltierte Straße, die so ewig geradeaus ging, dass man die nächste Kurve in der Ferne nicht einmal Ansatzweise erahnen konnte. Links und rechts gab es nur vertrocknetes Buschland, viele Ziegen, Esel und Rinder. Diese machten das Fahren nun auch nicht einfacher. Die Rinder waren ja noch okay, die achteten auf den Verkehr. Sahen sie ein Auto, warteten sie am Straßenrand und nachdem man sie passiert hatte konnte ich im Rückspiegel erkennen, wie sie weiter über die Straße liefen. Die Ziegen waren da schon etwas unüberlegter, die rannten auch einfach mal über die Straße ohne zu gucken. Das Highlight waren die Esel, die blieben einfach stehen und man durfte drum herum fahren. Eigentlich wäre das ja gar nicht so schlimm, aber dieses Spiel habe ich auf der fast 800 km langen Strecke gefühlt wohl hundert mal vollführen können. Zum Anfang machte mir das nicht viel aus, aber nach 6 Stunden fluchte ich dann wie ein Rohrspatz und drohte das nächste Tier zu überfahren, welche mir den Weg stellt. Natürlich machte ich das nicht, aber meine Verzweiflung war groß.
Max war clever, der verschlief einfach die Fahrt.
Kurz vor Sonnenuntergang kamen wir im Camp an. Unsere Laune war mittelmäßig und wären wir alle nicht so fertig gewesen hätten wir uns bestimmt angebleckt, aber so machten wir schnell unsere Arbeiten und fielen total erschöpft ins Bett.
Montag, 21. August 2017
Tschüß Joahnnesburg-Botswana wir kommen
Hallo, ich bin es Max. Wir sind nach einer sehr langen Fahrt endlich in Botswana angekommen. Die Fahrt war sehr langweilig, aber auch nicht anstrengend, jedenfalls nicht für mich. Als wir morgens um 6.30 Uhr in Johannesburg aufgewacht hat der Tag für uns begonnen. Meine Eltern haben sich schnell fertig gemacht und ich lag noch im Bett und war noch müde. Als wir dann fertig waren mit den Sachen packen, haben wir uns auf den Weg nach unten begeben, weil dort ein Fahrer auf uns gewartet hat. Der brachte uns zu unserem Auto. Wir haben uns dann anschließend mit unserem Auto auf die Reise begeben. Unser Auto ist ein Allrad Auto mit 2 Zelten auf dem Dach und vielem kleinen Dingen, die wir zum Campen brauchen. Das Auto hat 1 Wassertank und 2 Dieseltanks.
Die Grenzüberquerung war sehr anstrengend, weil die Leute uns durchgelassen hatten, aber nicht gesagt haben, dass wir ein Stempel brauchten, mussten wir wieder zurück an unseren Ausgangspunkt an der Grenze.
Wir zusammen sitzen gerade in einer Lodge und Papa fotografiert uns ununterbrochen.
Meine Mama und ich schlafen zusammen in einem der beiden Zelten. Wenn ich daran denke, dass wir in einer Lodge sind und nicht in der freien Wildnis, habe ich nicht so viel Angst.
Die Grenzüberquerung war sehr anstrengend, weil die Leute uns durchgelassen hatten, aber nicht gesagt haben, dass wir ein Stempel brauchten, mussten wir wieder zurück an unseren Ausgangspunkt an der Grenze.
Wir zusammen sitzen gerade in einer Lodge und Papa fotografiert uns ununterbrochen.
Meine Mama und ich schlafen zusammen in einem der beiden Zelten. Wenn ich daran denke, dass wir in einer Lodge sind und nicht in der freien Wildnis, habe ich nicht so viel Angst.
Sonntag, 20. August 2017
Johannesburg 3. Tag
Wie immer ging es heute morgen ins "Blom Plek" zum Frühstücken. Es ist schon komisch wie schnell man sich an seine Umgebung und die Menschen gewöhnt. Zum Schluß kam dann die Chefin und fragte uns, ob wir den neu Cognac einmal probieren wollen, den sie im Sortiment hat. Also gut. Auf Eier mit Speck passt ja noch ein Cognac. Dann verbrachten wir wieder den Tag in der hübschen Straße mit den vielen Ständen. Ich ließ mir so ein schönes buntes Tuch auf den Kopf binden, wie die Afrikanerinnen es haben. Über das Ergebnis kann sich ja jeder seine eigene Meinung bilden. Also ich finde, das so ein Bleichgesicht wie ich sowas wohl nicht tragen kann, dass überlass ich mal denen, bei denen es auch gut aussieht. Ich habe mich für die dezentere Variante entschieden. Was natürlich total schön war, war der Food Market, der jeden Sonntag hier im Stadtteil stattfindet. Hier gab es alles zu essen, was man sich vorstellen kann. Auf dem Rückweg gingen wir auf der anderen Straßenseite entlang, die in Rastafari Hand war. Dementsprechend war die Luft mit dem typischen Cannabisgeruch geschwängert.
Am Abend ging es wieder ins "Blom Plek". Und wie immer probierten wir uns durch die Speisekarte und probierten so Sachen Samp. Dann verabschiedeten wir uns von den netten Leuten da. Vielleicht sieht man sich ja wieder.
Morgen wird es dann aber richtig aufregend. Wir bekommen unseren Geländewagen und es geht auf nach Botswana. Ein bisschen Bammel vor der Grenze habe ich schon, aber was andere hinbekommen schaffen wir auch.
Am Abend ging es wieder ins "Blom Plek". Und wie immer probierten wir uns durch die Speisekarte und probierten so Sachen Samp. Dann verabschiedeten wir uns von den netten Leuten da. Vielleicht sieht man sich ja wieder.
Morgen wird es dann aber richtig aufregend. Wir bekommen unseren Geländewagen und es geht auf nach Botswana. Ein bisschen Bammel vor der Grenze habe ich schon, aber was andere hinbekommen schaffen wir auch.
Samstag, 19. August 2017
Johannesburg 2. Tag
Die erste Nacht war ganz okay. Ich hatte ein wenig Probleme mit der ungewohnten Matratze. So ist das, wenn man nicht mehr 20 ist. :-)
Zum Frühstücken ging es gleich an die nächste Ecke. Wir kehrten in ein sehr nettes Bistro ein und platzierten uns wie Schaufensterpuppen gleich an die große Fensterfront mit Blick auf die Straße. Es ist schon ziemlich interessant den Menschen zu zusehen. Wir als Weiße fallen auch nicht mehr auf als ein bunter Hund der Auto fährt. Keine Ahnung wer hier wen mehr beobachtete. Wie bestellten uns ein opulentes Frühstück aus Eier, Wurst, Speck und Toast und reichlich Kaffee. Die Bedienung war äußerst freundlich und sehr zuvorkommend. Ich glaube wir haben fast 2 Stunden dort an dem Fenster verbracht. Da kamen aufgetakelte Damen vorbei, älter Frauen mit einem gewaltigen Turm aus Tüten und Beuteln auf dem Kopf, Obdachlose, die in den Mülleimern nach etwas brauchbaren suchten und überall war die Security zu sehen. Der Fahrer von gestern sagte, das die Gegend am Tage ziemlich sicher ist, da sich gleich auf der anderen Seite die örtliche Polizeistation befindet.
Nachdem wir einige Zeit damit verbrachten den Blog zu optimieren, gingen wir dann noch einmal hinaus.
Die Sonne schenkte uns ein wenig Wärme, nachdem die Nächte noch empfindlich kalt waren und wir am Morgen ungern aus dem warmen Bett wollten.
Ein paar Straßen weiter befanden wir uns plötzlich auf einem Straßenmarkt mit vielen Ständen. Dort gab es alles von Schmuck, Kopfbedeckungen, T- Shirts, selbst gemalte Bilder von einheimischen Künstlern, es gab alles mögliche zu essen und zu trinken. Die Bars und Restaurants hatten ihre Tische und Stühle heraus gestellt. Es war ein buntes Treiben. In diesem Moment vergaß ich, dass ich in Johannesburg war, die wohl zu den gefährlichsten Städten gehören soll.
In einem kleinen Laden kauften wir Smoothis. Die Damen, die uns bedienten waren 2 sehr lustige Ladies. Während wir unseren Drink genossen rechnete ich schon mal aus, was wir bezahlen müssten. Nach meiner Rechnung sollten das etwa 120 Rand sein. Als nun Frank bezahlen wollte, sagte die Lady, er solle 200 Rand bezahlen. Frank war etwas verblüfft und zögerte. Dann sagte sie 250 Rand und schmunzelte ein wenig. Frank lächelte verschmitzt zurück und nun konnte die Dame nicht mehr inne Halten und bepisste sich fast vor lachen. Okay es waren 110 Rand. Frank übergab ihr das Geld. Dann zückte er noch 20 Rand heraus und steckte sie mit der Bemerkung, dass das noch mal 200 Rand wären in das Trinkgeldglas, dass auf dem Tresen Stand. Als wir den Laden verließen, kicherten die beiden Damen immer noch.
Am Abend kehrten wir wieder in unser Stammlokal, das "Blom Pek" ein, in dem wir ja schon gefrühstückt hatten. Wir kosteten uns durch die einheimische Küche durch und genossen dazu Cocktails. Es war ein sehr lustiger, amüsanter Abend und unser Vorhaben, noch vor dem Dunkelwerden wieder in unserem Zimmer zu sein wurde zu Nichte gemacht.
Als Resümee des Tagen kann ich nur sagen, dass wir uns hier in diesem Stadtteil Sau wohl fühlen und unser Mistrauen und unsere Angst immer weiter schwindet.
Zum Frühstücken ging es gleich an die nächste Ecke. Wir kehrten in ein sehr nettes Bistro ein und platzierten uns wie Schaufensterpuppen gleich an die große Fensterfront mit Blick auf die Straße. Es ist schon ziemlich interessant den Menschen zu zusehen. Wir als Weiße fallen auch nicht mehr auf als ein bunter Hund der Auto fährt. Keine Ahnung wer hier wen mehr beobachtete. Wie bestellten uns ein opulentes Frühstück aus Eier, Wurst, Speck und Toast und reichlich Kaffee. Die Bedienung war äußerst freundlich und sehr zuvorkommend. Ich glaube wir haben fast 2 Stunden dort an dem Fenster verbracht. Da kamen aufgetakelte Damen vorbei, älter Frauen mit einem gewaltigen Turm aus Tüten und Beuteln auf dem Kopf, Obdachlose, die in den Mülleimern nach etwas brauchbaren suchten und überall war die Security zu sehen. Der Fahrer von gestern sagte, das die Gegend am Tage ziemlich sicher ist, da sich gleich auf der anderen Seite die örtliche Polizeistation befindet.
Nachdem wir einige Zeit damit verbrachten den Blog zu optimieren, gingen wir dann noch einmal hinaus.
Die Sonne schenkte uns ein wenig Wärme, nachdem die Nächte noch empfindlich kalt waren und wir am Morgen ungern aus dem warmen Bett wollten.
Ein paar Straßen weiter befanden wir uns plötzlich auf einem Straßenmarkt mit vielen Ständen. Dort gab es alles von Schmuck, Kopfbedeckungen, T- Shirts, selbst gemalte Bilder von einheimischen Künstlern, es gab alles mögliche zu essen und zu trinken. Die Bars und Restaurants hatten ihre Tische und Stühle heraus gestellt. Es war ein buntes Treiben. In diesem Moment vergaß ich, dass ich in Johannesburg war, die wohl zu den gefährlichsten Städten gehören soll.
In einem kleinen Laden kauften wir Smoothis. Die Damen, die uns bedienten waren 2 sehr lustige Ladies. Während wir unseren Drink genossen rechnete ich schon mal aus, was wir bezahlen müssten. Nach meiner Rechnung sollten das etwa 120 Rand sein. Als nun Frank bezahlen wollte, sagte die Lady, er solle 200 Rand bezahlen. Frank war etwas verblüfft und zögerte. Dann sagte sie 250 Rand und schmunzelte ein wenig. Frank lächelte verschmitzt zurück und nun konnte die Dame nicht mehr inne Halten und bepisste sich fast vor lachen. Okay es waren 110 Rand. Frank übergab ihr das Geld. Dann zückte er noch 20 Rand heraus und steckte sie mit der Bemerkung, dass das noch mal 200 Rand wären in das Trinkgeldglas, dass auf dem Tresen Stand. Als wir den Laden verließen, kicherten die beiden Damen immer noch.
Am Abend kehrten wir wieder in unser Stammlokal, das "Blom Pek" ein, in dem wir ja schon gefrühstückt hatten. Wir kosteten uns durch die einheimische Küche durch und genossen dazu Cocktails. Es war ein sehr lustiger, amüsanter Abend und unser Vorhaben, noch vor dem Dunkelwerden wieder in unserem Zimmer zu sein wurde zu Nichte gemacht.
Als Resümee des Tagen kann ich nur sagen, dass wir uns hier in diesem Stadtteil Sau wohl fühlen und unser Mistrauen und unsere Angst immer weiter schwindet.
Freitag, 18. August 2017
Johannesburg 1. Tag
Nach unserem 7 stündigen Flug von Frankfurt nach Addis Abeba über Nacht, kamen wir völlig übermüdet auf dem Flughafen an. Während des Fluges hatte nur Max die Gelegenheit 2 Stunden zu schlafen. Um 09.00 ging es dann weiter. Unser erstes Ziel Johannesburg. Erst waren wir schon ein wenig irritriet, dass wir unsere vorgebuchten Sitzplätze plötzlich nicht mehr hatten und uns welche im weit hinteren Teil des Flugzeuges zugeteilt wurden, aber dann hat sich das doch als absoluten Glücksfall herausgestellt. Jeder von uns 3 belegte eine gesamte Sitzreihe mit 3 Sitzen. Also verpennten wir fast den ganzen Flug. Nur 2 mal wurden wir freundlich von Flugbeleitertinnen zur Nahrungsaufnahme geweckt.
Die Visa Formalitäten gingen ohne Probleme von statten und natürlich stand am Ausgang wieder mal ein netter Mann, der uns zum Appartment chauffieren wollte. Er machte ein sehr offiziellen Eindruck, aber unter dem Strich war es dann doch wieder einer "Privatchauffeur" und kein Taxi. Na gut, wahrscheinlich haben wir viel zu viel bezahlt, aber die Fahrt war sehr nett. Wir haben uns viel unterhalten und er hat uns, nachdem er gecheckt hatte, dass das auch wirklich unser Unterkunft war, bis in das Haus hineinbegleitet.
Wir bezogen ein Loftappartment im Hippen Stadtteil Maboneng, das Schanzenviertel von Johannesburg. Überall sind kleine Geschäfte, viel Kunst, einige Bars und Restaurants. Die Security geleitet uns abends zu einem sehr netten Restaurant, zeigte uns den Supermarkt und gab uns eingie Tips, wie wir unversehr unseren Aufenthalt in Johannesburg gestellten können.
Mit einem riesigen Hunger vielen wir dann ins "Pata Pata" ein. Max verschlang einen Burger, so groß wie er und Frank und ich machten uns über das " Hunter of the day" her. Es gab Springbock-Steak, ein Bier und zum Schluß für das Mäxchen und der Mama einen Brownie.
Es war ein sehr gelungener Tag und um 20.00 Uhr fielen wir wie die Fliegen um und ins Bett.
Die Visa Formalitäten gingen ohne Probleme von statten und natürlich stand am Ausgang wieder mal ein netter Mann, der uns zum Appartment chauffieren wollte. Er machte ein sehr offiziellen Eindruck, aber unter dem Strich war es dann doch wieder einer "Privatchauffeur" und kein Taxi. Na gut, wahrscheinlich haben wir viel zu viel bezahlt, aber die Fahrt war sehr nett. Wir haben uns viel unterhalten und er hat uns, nachdem er gecheckt hatte, dass das auch wirklich unser Unterkunft war, bis in das Haus hineinbegleitet.
Wir bezogen ein Loftappartment im Hippen Stadtteil Maboneng, das Schanzenviertel von Johannesburg. Überall sind kleine Geschäfte, viel Kunst, einige Bars und Restaurants. Die Security geleitet uns abends zu einem sehr netten Restaurant, zeigte uns den Supermarkt und gab uns eingie Tips, wie wir unversehr unseren Aufenthalt in Johannesburg gestellten können.
Mit einem riesigen Hunger vielen wir dann ins "Pata Pata" ein. Max verschlang einen Burger, so groß wie er und Frank und ich machten uns über das " Hunter of the day" her. Es gab Springbock-Steak, ein Bier und zum Schluß für das Mäxchen und der Mama einen Brownie.
Es war ein sehr gelungener Tag und um 20.00 Uhr fielen wir wie die Fliegen um und ins Bett.
Abonnieren
Posts (Atom)